Hund alleinlassen
Hund alleinelassen: Machen auch Sie diesen Fehler ?
Der größte
Fehler, den wir Hundeliebhaber beim
Alleinelassen
unser Vierbeiner machen können, ist, dass wir sie meist zu
abrupt
alleine lassen.
Normalerweise versuchen wir ja,
so lange wie
möglich mit unserem Hund zusammen zu sein. Das ist
für uns und unseren Hund ja das schönste
überhaupt. Nur manchmal geht das eben nicht und wir
müssen ihn alleinelassen.
Klar versuchen wir, dann möglichst schnell wieder zu Hause zu
sein.
Aber wir sollten wissen, dass dies
für unseren Hund eine der schwierigsten Situationen
ist.
Denn was passiert?
Der Hund ist traurig und frustriert
weil er uns vermisst. Dann kann es leicht passieren, dass er
irgendwo hin macht
oder etwas anknabbert.
Und dann kommt Herrchen nach
Hause, sieht dann die Bescherung, wird
sauer, schimpft mit dem Hund und verstärkt dadurch auch noch
das traumatische Erlebnis des
Alleinelassens.
Der Hund denkt: "Erst lässt mich Herrchen oder Frauchen ewig
alleine und wenn er/sie dann zurückkommt, dann ist er stinkig
und
meckert mit mir …"
Wie können wir diese für uns und unseren Hund
unangenehme Situation vermeiden?
Einfach dadurch, dass wir unseren Hund nicht schlagartig
alleine
lassen,
sondern ihn daran gewöhnen: Zuerst nur ganz kurz und nach und
nach können wir die Zeiträume unserer Abwesenheit
dann vergrößern und
immer ein bisschen länger weg bleiben.
Und bitte daran denken: Wenn in der Zeit unserer
Abwesenheit mal was passiert, dann macht es keinen Sinn,
unseren Hund dafür zur Rechenschaft zu ziehen.
Denn er wird nicht verstehen, was wir von ihm wollen und es wird die
Lage nicht
bessern! Im Gegenteil: Sein Frust wird nur noch
größer.
Also…
… das „Zu-abrupt-alleinelassen“ sollten
wir Hunde-Fans am besten vermeiden.
Hier noch einige
Hintergrundinformationen, die Ihnen vielleicht helfen, mit dem Thema
Alleinelassen noch besser zurecht zu kommen.
Hund alleinelassen:
Was ich noch darüber wissen sollte…
Ich kenne wenige Hundeliebhaber, die
ihren Hund gerne alleine lassen.
Und für die meisten Hunde
ist es deswegen ein Problem, weil
sie es nicht gewohnt sind alleine zu sein:
Sie kommen ja aus einem Rudel, wo sie mit ihrer Mutter und
meist einigen Geschwistern zusammen waren. Und wenn
sie die ersten Wochen oder Monate bei einem Züchter
aufgewachsen sind, kommt der noch als Bezugsperson hinzu.
Und aus dieser gewohnten Umgebung
reißen wir den Hund jetzt sozusagen heraus
und nehmen ihn zu uns mit nach Hause.
Es kommt für unseren neuen
Gefährten also viel zusammen und er muss erst einmal Vertrauen
fassen.
Wenn wir unseren Hund also alleine lassen müssen, weil es
nicht
anders geht, dann sollten wir es trainieren. Und zwar in ganz
kleinen Schritten:
Erst mal einfach nur ganz kurz aus dem Zimmer gehen. Dann ein paar
Minuten, dann
etwas länger.
Und wenn das gut klappt,
können wir die Wohnung
für ein paar Minuten verlassen. Und auch diesen Zeitraum
können wir
dann immer weiter ausdehnen.
Und so gewöhnt sich der Hund nämlich dann daran, dass
es kein
Problem ist, mal kurz alleine zu sein – wir kommen ja
immer
wieder zurück!
Denn das ist für unseren Hund das Wichtigste: Er muss sich
darauf verlassen können, dass wir zurückkommen! Damit
nehmen wir ihm seine
größte Sorge.
Ich hoffe, ich konnte das gut erklären.
Und für alle, die gerne noch mehr darüber wissen
möchten, wie sie ihrem Hund das Alleinelassen erleichtern
können, gibt es hier noch weitere Tipps.
Dirk mit Zeus
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