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Hundeerziehung ohne Stress

mit dem zweifachen Weltmeister Dirk Grünberg
und seinem weißen Schäferhund Zeus

Mein Hund bellt ständig!

Bellen: Machen Sie auch diesen Fehler?

Der größte Fehler, den wir Hundeliebhaber beim Bellen aus Versehen machen, ist, dass der Hund den Eindruck hat, das wir ihn nicht schimpfen, wenn er bellt, sondern loben!

Das heißt:

Wir denken vielleicht, dass wir negativ auf ihn einwirken, er empfindet unser „Schimpfen“ aber als angenehm.

Woran können wir das feststellen?
Zum Beispiel daran, dass er weiterbellt und mit der Rute wedelt.
Das zeigt nämlich an, dass er Spaß hat.

In diesem Fall haben wir das Bellen unseres Hundes positiv vertärkt.

Mit anderen Worten: 
Wir haben in dazu ermutigt weiter zu bellen.

Für unseren Hund stellt sich das so dar:
Er bellt und „bellen mit“ und kümmern uns um ihn. Viele Hunde wollen durch das Bellen nämlich nur Aufmerksamkeit erringen und dieses Ziel hat er damit erreicht.

Das verbucht er dann natürlich als mächtigen Erfolg! Und wird es immer wieder tun…

… wenn wir hingegen verhindern wollen, dass unser Hund weiterbellt, dann müssen wir etwas tun, was er als unangenehm empfindet.

Wenn wir das richtig machen, können wir sogar erreichen, dass unser Hund sogar dann nicht bellt, wenn er alleine zu Hause bleiben muss.

Das muss natürlich geübt werden und wie man das am besten macht, das zeige ich Ihnen jetzt.

Bellen:
Was ich noch darüber wissen sollte…

Es gibt einige Hunde, die tendieren dazu, oft und viel zu bellen. Wenn wir das unterbinden möchten, müssen wir dem Hund klar machen, dass er sich Ärger mit uns einhandelt, wenn er bellt.

Ich würde Ihnen empfehlen, zunächst ein Anti-Bell-Kommando einzuführen, zum Beispiel "Ruhe".

Und so geht's:

Wir geben das Kommando und wenn unser Hund dann weiterbellt (was er am Anfang natürlich machen wird), dann muss es unangenehm für ihn werden.

Übrigens:
Kein Hund wird das Bellen aus Vernunftsgründen sein lassen, sondern nur, weil er weiß: Herrchen will das nicht!

Ist er dann ruhig, dann ist eine Belohnung fällig. Und die unangenehme Einwirkung muss sofort aufhören.

Welche unangenehmenen Dinge könnten wir uns einfallen lassen?

Manchmal reicht schon ein strenger Blick. Wir könnten aber auch in die Hände klatschen, unserem Hund das Maul zuhalten oder, wenn es gar nicht anders geht, ihm mit einer Wasserpistole einen kleinen Spritzer auf die Nase geben, damit der Hund irritiert ist.

Und wenn er dann ruhig ist, dann sind wir sofort wieder locker und entspannt und loben ihn.

Ja, so können wir unserem Hund das Bellen abzugewöhnen.

Ich hoffe, das war hilfreich.

Und für alle, die gerne noch mehr darüber wissen möchten, wie sie ihrem Hund das nervige Bellen abgewöhnen können, gibt es hier noch mehr Tipps

Dirk mit Zeus

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