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Frage: Wir haben einen fünf Monate alten Mischling. Er hat ein großes Problem mit dem Alleinsein. Dann macht er sehr viel kaputt. Angefangen von Schuhen, Tischdecken werden heruntergezogen. Decken auf der Couch werden kaputt gemacht, Blumen werden ausgegraben und Pippi wird auch in die Wohnung gemacht. Ist jemand zuhause ist er superlieb und man merkt ihn kaum. Aber ab und zu muss er nun mal alleine bleiben. Obwohl er dann nicht ganz alleine ist. Wir haben noch eine Golden Retriever Hündin. Bitte bitte geben Sie uns ein paar Tipps wie wir unserem Süßen die Trennung erleichtern können. Meine Antwort: Da haben Sie aber auch gerade die schwierigste Phase erwischt. Denn in diesem Alter würde der Hund in freier Wildbahn seinen Eltern überall hin folgen und außerdem sind jetzt die neuen Zähne da. Es juckt und kribbelt im Maul, deshalb wird viel gekaut. Aber diese Phase geht vorüber! Bis es soweit ist, sollten Sie alle wertvollen Gegenstände aus seiner Reichweite entfernen, oder den Hund so unterbringen, dass er keine teuren Dinge zerstören kann. Trotzdem muss er auch lernen allein zu bleiben. Oftmals hilft es schon, ihn vorher noch einmal richtig körperlich (oder auch geistig - am besten beides) zu fordern. Z.B. durch Spiele beim Spaziergang. Dann könnte er die Zeit des Alleinbleibens mit schlafen verbringen. Außerdem sollte man das Alleinebleiben mit dem Hund üben. Erst nur in einem bestimmten Zimmer, in dem er zu bleiben hat, später verlässt man kurzzeitig das Haus und dehnt die Zeit dann immer weiter aus. Er soll lernen, dass die Welt nicht untergeht, wenn Sie nicht da sind, und dass Sie immer wieder kommen. Kommen Sie aber möglichst immer nur dann wieder herein, wenn der Hund ganz ruhig ist und verhalten Sie sich auch ihm gegenüber ganz normal und gelassen. Und wie gesagt: Herzliche Grüße Dirk |
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