Hund – Katzen
Hund - Katzen: Machen auch Sie diesen Fehler?
Der größte
Fehler, den wir Hundeliebhaber beim
Katzenjagen oder Katzenverbellen machen, ist, dass wir das Problem
oftmals gedanklich auf die Katze schieben.
Was ich Ihnen jetzt sage, hören Sie
wahrscheinlich nicht ganz so gern.
Aber mir fällt immer wieder
auf, dass es
weniger an der Katze liegt, wenn der Hund schlecht auf sein Herrchen
oder Frauchen hört. Sondern dass er generell schlecht
hört,
auch dann, wenn die Katze gar nicht mehr im Spiel ist.
Wenn ich sage "schlecht hört", meine ich natürlich
nicht vom
Gehör her, sondern ich spreche vom Gehorsam. Das
heißt, wir
setzen uns beim Hund
nicht genug durch.Oder anders ausgedrückt: Es ist
häufig ein Problem der Rangordnung.
Denn unser Hund sollte, auch wenn eine Katze da ist, auf unsere
Kommandos hören.
Völlig egal, ob da vor ihm eine Katze über die
Straße rennt oder ein anderer Hund: Wenn wir sagen "Ruhe"
(das
Anti-Bell-Kommando) und "Komm" (das Heranrufkommando), dann sollte
unser Hund diese Kommandos auch befolgen. Und zwar aus Respekt vor uns
als dem Rudelführer, der das Kommando gegeben hat.
Ich empfehle also, in einer solchen Situationen die Schuld nicht auf
die Katze zu schieben. Sondern an der Rangordnung zu arbeiten, damit
wir in der Lage sind, unserem Hund klar zu
zeigen, dass wir
jederzeit der Bestimmer sind.
Also - wichtig …
… das
„Wenn-bloß-die-Katze-nicht-wäre-Syndrom“
ist einer der großen Fehler, die wir Hunde-Fans oft machen -
lassen Sie sich da nicht aufs Glatteis führen.
Was Sie sonst im Verhältnis Hunde - Katzen noch beachten
sollten, darüber jetzt noch ein paar Anmerkungen.
Hund - Katzen:
Was ich noch darüber wissen
sollte…
Beim Thema Katzen können
wir Hundeliebhaber uns
natürlich nicht darauf verlassen, dass die Katze mitspielt.
Das Problem ist meist: Wenn eine Katze unseren Hund sieht, dann macht
sie einen Buckel und rennt weg.
Durch dieses Wegrennen wird unser Hund aber animiert, der Katze
hinterher zu rennen. Eigentlich wäre die Sache ganz einfach.
Die
Katze müsste einfach mal kurz stehenbleiben und dem frechen
Verfolger eine
Ohrfeige geben. Einige Hunde haben solche Erlebnisse
auch schon gemacht und die lassen Katzen dann auch meist in Ruhe.
Man kann der Katze aber natürlich schlecht sagen: "Bleib
stehen
und wehr dich." Das wird sie nicht machen - und darum müssen
wir Herrchen
und Frauchen uns dieser Aufgabe stellen …
… natürlich
geben wir
unserem Vierbeiner keine Backpfeife, aber wir sollten ihm
unmissverständlich klar machen,
dass wir nicht möchten, dass er die Katze anbellt oder
sogar jagt.
Für unseren Hund ist das natürlich ein
großer Spaß und diesen Spaß
müssen
wir ihm in diesem Fall leider verderben. Durch ein energisches
Kommando, zum Beispiel
das Verbotskommando oder aber, in dem wir ihm eine andere Aufgabe
geben. Wir könnten statt dessen das "Platz"-Kommando geben
...
… oder irgendein anderes
Kommando, das der Hund dann befolgen
muss. Und wenn er dies tut, dann kann er sich nicht mehr um die
Katze kümmern.
So oder ähnlich schaffen wir es, dass unser Hund die Katze
in Ruhe lässt.
Nun, wenn es die eigene Katze ist – zu
Hause - dann müssen wir noch ein wenig mehr aufpassen und ihm
viel mehr Aufgaben geben. Also fast so, dass wir - sobald er in
Richtung
Katze guckt - ihm schon sagen, was wir von ihm erwarten.
Ich hoffe, das war hilfreich…
… und für alle, die gerne noch mehr
darüber wissen möchten, wie sie mit Ihrem Hund keinen
Stress mehr mit Katzen haben, gibt es hier noch weitere Tipps.
Dirk mit Zeus
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