Hundeerziehung-Grafik-5
Hundeerziehung ohne Stress

mit dem zweifachen Weltmeister Dirk Grünberg
und seinem weißen Schäferhund Zeus

Hund – Katzen

Hund - Katzen: Machen auch Sie diesen Fehler?

Der größte Fehler, den wir Hundeliebhaber beim Katzenjagen oder Katzenverbellen machen, ist, dass wir das Problem oftmals gedanklich auf die Katze schieben.

Was ich Ihnen jetzt sage, hören Sie wahrscheinlich nicht ganz so gern. 

Aber mir fällt immer wieder auf, dass es weniger an der Katze liegt, wenn der Hund schlecht auf sein Herrchen oder Frauchen hört. Sondern dass er generell schlecht hört, auch dann, wenn die Katze gar nicht mehr im Spiel ist.

Wenn ich sage "schlecht hört", meine ich natürlich nicht vom Gehör her, sondern ich spreche vom Gehorsam. Das heißt, wir setzen uns beim Hund nicht genug durch.Oder anders ausgedrückt: Es ist häufig ein Problem der Rangordnung.

Denn unser Hund sollte, auch wenn eine Katze da ist, auf unsere Kommandos hören.

Völlig egal, ob da vor ihm eine Katze über die Straße rennt oder ein anderer Hund: Wenn wir sagen "Ruhe" (das Anti-Bell-Kommando) und "Komm" (das Heranrufkommando), dann sollte unser Hund diese Kommandos auch befolgen. Und zwar aus Respekt vor uns als dem Rudelführer, der das Kommando gegeben hat.

Ich empfehle also, in einer solchen Situationen die Schuld nicht auf die Katze zu schieben. Sondern an der Rangordnung zu arbeiten, damit wir in der Lage sind, unserem Hund klar zu zeigen, dass wir jederzeit der Bestimmer sind.

Also - wichtig …

… das „Wenn-bloß-die-Katze-nicht-wäre-Syndrom“ ist einer der großen Fehler, die wir Hunde-Fans oft machen - lassen Sie sich da nicht aufs Glatteis führen.

Was Sie sonst im Verhältnis Hunde - Katzen noch beachten sollten, darüber jetzt noch ein paar Anmerkungen.

Hund - Katzen:
Was ich noch darüber wissen sollte…

Beim Thema Katzen können wir Hundeliebhaber uns natürlich nicht darauf verlassen, dass die Katze mitspielt.

Das Problem ist meist: Wenn eine Katze unseren Hund sieht, dann macht sie einen Buckel und rennt weg.

Durch dieses Wegrennen wird unser Hund aber animiert, der Katze hinterher zu rennen. Eigentlich wäre die Sache ganz einfach. Die Katze müsste einfach mal kurz stehenbleiben und dem frechen Verfolger eine Ohrfeige geben. Einige Hunde haben solche Erlebnisse auch schon gemacht und die lassen Katzen dann auch meist in Ruhe.

Man kann der Katze aber natürlich schlecht sagen: "Bleib stehen und wehr dich." Das wird sie nicht machen - und darum müssen wir  Herrchen und Frauchen uns dieser Aufgabe stellen … 

… natürlich geben wir unserem Vierbeiner keine Backpfeife, aber wir sollten ihm unmissverständlich klar machen, dass wir nicht möchten, dass er die Katze anbellt oder sogar jagt.

Für unseren Hund ist das natürlich ein großer Spaß und diesen Spaß müssen wir ihm in diesem Fall leider verderben. Durch ein energisches Kommando, zum Beispiel das Verbotskommando oder aber, in dem wir ihm eine andere Aufgabe geben. Wir könnten statt dessen das "Platz"-Kommando geben ... 

… oder irgendein anderes Kommando, das der Hund dann befolgen muss. Und wenn er dies tut, dann kann er sich nicht mehr um die Katze kümmern.

So oder ähnlich schaffen wir es, dass unser Hund die Katze in Ruhe lässt.

Nun, wenn es die eigene Katze ist – zu Hause - dann müssen wir noch ein wenig mehr aufpassen und ihm viel mehr Aufgaben geben. Also fast so, dass wir - sobald er in Richtung Katze guckt - ihm schon sagen, was wir von ihm erwarten.

Ich hoffe, das war hilfreich…

… und für alle, die gerne noch mehr darüber wissen möchten, wie sie mit Ihrem Hund keinen Stress mehr mit Katzen haben, gibt es hier noch weitere Tipps

Dirk mit Zeus

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