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Hundeerziehung ohne Stress

mit dem zweifachen Weltmeister Dirk Grünberg
und seinem weißen Schäferhund Zeus

Welpenerziehung

Welpenerziehung: 
Haben Sie sich einen süßen, kleinen, knuddeligen Welpen zugelegt? Oder planen Sie, das zu tun? Dann ist die Begeisterung bei Ihnen im Haus sicherlich enorm. Und so sollte es auch sein. Ihr neuer Welpe wird eine Menge Freude und Frohsinn in Ihr Leben bringen und wird hoffentlich bis zum Ende seiner Tage ein wertvolles und wichtiges Mitglied Ihrer Familie sein.

Da ist es natürlich nicht erstaunlich, wenn man auch etwas aufgeregt ist, wenn man den Kleinen nun bald willkommen heißt. Bestimmt haben Sie die wichtigsten Dinge auch schon bedacht und haben schon so manchen Einkauf getätigt: Den Fressnapf und Trinknapf, die Leine und das Halsband, ein Schlafmöglichkeit, jede Menge Spielsachen und nicht zu vergessen Welpenfutter.

Jetzt sind Sie also hoffentlich erst mal mit dem Nötigsten für Ihren Welpen ausgestattet. Und dann stellt sich natürlich die Frage der Welpenerziehung.  

Die Erziehung unserer Welpen

Vielleicht wurde Ihr Welpe von seinem Züchter oder seiner Mutter schon etwas erzogen, vielleicht auch nicht. Wenn Sie Glück haben, dann ist er vielleicht sogar schon stubenrein, aber die Wahrscheinlichkeit ist oft gering.

Worauf sollten Sie sich also gefasst machen?

Nun, mit der Welpenerziehung kommt natürlich eine ziemlich große Aufgabe auf Sie zu. Da weiß man oft gar nicht, wo man wirklich anfangen soll. Deshalb hier einfach ein paar Tipps.

Das allerwichtigste ist am Anfang die Stubenreinheit. Und in dieser Hinsicht ist es wirklich von großer Bedeutung, dass Sie Ihrem Welpen die Chance geben und ihm helfen, Ihre Wohnung sauber zu halten. Glücklicherweise sind Welpen von Natur aus bemüht, das eigene „Nest“ nicht zu verschmutzen. Aber ohne ihre Hilfe werden all diese Bemühungen trotzdem ins Leere laufen. Was können Sie also tun? Nun, erst mal ist es wichtig, ein Verständnis dafür zu entwickeln, dass Welpen enorm oft raus müssen. Ihre Blase ist einfach noch nicht sonderlich groß und die Fähigkeit lange durchzuhalten, haben sie auch nicht. Deshalb ist es super wichtig, dass wir unserem Welpen oft die Gelegenheit geben, sich zu entleeren.

Das ist übrigens auch der größte Fehler, der in der Stubenreinheits-Erziehung gemacht wird: Der Welpe bekommt einfach nicht oft genug die Chance, sein Geschäft zu erledigen. Also: Tun Sie sich und Ihrem Welpen den Gefallen und geben Sie ihm auch wirklich die Chance, sein Geschäft an dem dafür vorgesehenen Ort zu machen.

Das bedeutet ganz platt: Wann immer Sie denken, dass er „muss“, greifen Sie ihn schnell und flitzen Sie mit ihm nach draußen, so dass er sich entleeren kann.

Klar, dazu gehört viel Beobachtungsgabe, aber Sie werden schnell die Zeichen verstehen, die Ihr Welpe Ihnen gibt: Vielleicht läuft er nervös umher, vielleicht geht er verdächtig in eine Ecke, vielleicht guckt er hilflos.

Aber nicht nur auf diese Zeichen sollten Sie achten – es gibt Situationen, da kann man fast garantieren, das Welpen raus müssen werden: Nach dem Aufwachen, nach dem Spielen, nach dem Fressen und nach dem Saufen.

Und natürlich… wenn das letzte „Mal“ schon relativ lange her ist.

Glauben Sie mir, wenn Sie Ihren Welpen zu diesen Zeiten nach draußen bringen, dann wird er Ihnen dankbar sein und es wird mit der Stubenreinheit sehr viel schneller vorangehen – und mit sehr viel weniger Stress. 

Die Hundeerziehung ist bei Welpen besonders wichtig

Und wie geht es dann weiter? Nun, erst mal sollten Sie die Grunderziehung angehen. Dazu gehören das Namenskommando, Sitz, Platz, Bleib, das Heranrufkommando, bei Fuß und das Verbotskommando. Diese Kommandos können natürlich auch in der Hundeschule gelernt werden, wie Sie diesen Weg wählen möchten.

Und natürlich ist es auch wichtig, von Anfang an auf Alltagsprobleme zu achten. Beispiele hierfür sind bellen, jagen und beißen.

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