Welpenerziehung
Welpenerziehung:
Haben Sie sich einen süßen, kleinen, knuddeligen
Welpen zugelegt? Oder planen Sie, das zu tun? Dann ist die Begeisterung
bei Ihnen im Haus sicherlich enorm. Und so sollte es auch sein. Ihr
neuer Welpe wird eine Menge Freude und Frohsinn in Ihr Leben bringen
und wird hoffentlich bis zum Ende seiner Tage ein wertvolles und
wichtiges Mitglied Ihrer Familie sein.
Da ist es natürlich nicht erstaunlich, wenn man auch etwas
aufgeregt ist, wenn man den Kleinen nun bald willkommen
heißt. Bestimmt haben Sie die wichtigsten Dinge auch schon
bedacht und haben schon so manchen Einkauf getätigt: Den
Fressnapf und Trinknapf, die Leine und das Halsband, ein
Schlafmöglichkeit, jede Menge Spielsachen und nicht zu
vergessen Welpenfutter.
Jetzt sind Sie also hoffentlich erst mal mit dem Nötigsten
für Ihren Welpen ausgestattet. Und dann stellt sich
natürlich die Frage der Welpenerziehung.
Die Erziehung unserer Welpen
Vielleicht wurde Ihr Welpe von
seinem Züchter oder seiner Mutter schon etwas erzogen,
vielleicht auch nicht. Wenn Sie Glück haben, dann ist er
vielleicht sogar schon stubenrein, aber die Wahrscheinlichkeit ist oft
gering.
Worauf sollten Sie sich also gefasst machen?
Nun, mit der Welpenerziehung
kommt natürlich eine ziemlich große Aufgabe auf Sie
zu. Da weiß man oft gar nicht, wo man wirklich anfangen soll.
Deshalb hier einfach ein paar Tipps.
Das allerwichtigste ist am Anfang die Stubenreinheit.
Und in dieser Hinsicht ist es wirklich von großer Bedeutung,
dass Sie Ihrem Welpen die Chance geben und ihm helfen, Ihre Wohnung
sauber zu halten. Glücklicherweise sind Welpen von Natur aus
bemüht, das eigene „Nest“ nicht zu
verschmutzen. Aber ohne ihre Hilfe werden all diese Bemühungen
trotzdem ins Leere laufen. Was können Sie also tun? Nun, erst
mal ist es wichtig, ein Verständnis dafür zu
entwickeln, dass Welpen enorm oft raus müssen. Ihre Blase ist
einfach noch nicht sonderlich groß und die Fähigkeit
lange durchzuhalten, haben sie auch nicht. Deshalb ist es super
wichtig, dass wir unserem Welpen oft die Gelegenheit geben, sich zu
entleeren.
Das ist übrigens auch der größte Fehler,
der in der Stubenreinheits-Erziehung gemacht wird: Der Welpe bekommt
einfach nicht oft genug die Chance, sein Geschäft zu
erledigen. Also: Tun Sie sich und Ihrem Welpen den Gefallen und geben
Sie ihm auch wirklich die Chance, sein Geschäft an dem
dafür vorgesehenen Ort zu machen.
Das bedeutet ganz platt: Wann immer Sie denken, dass er
„muss“, greifen Sie ihn schnell und flitzen Sie mit
ihm nach draußen, so dass er sich entleeren kann.
Klar, dazu gehört viel Beobachtungsgabe, aber Sie werden
schnell die Zeichen verstehen, die Ihr Welpe Ihnen gibt: Vielleicht
läuft er nervös umher, vielleicht geht er
verdächtig in eine Ecke, vielleicht guckt er hilflos.
Aber nicht nur auf diese Zeichen sollten Sie achten – es gibt
Situationen, da kann man fast garantieren, das Welpen raus
müssen werden: Nach dem Aufwachen, nach dem Spielen, nach dem
Fressen und nach dem Saufen.
Und natürlich… wenn das letzte
„Mal“ schon relativ lange her ist.
Glauben Sie mir, wenn Sie Ihren Welpen zu diesen Zeiten nach
draußen bringen, dann wird er Ihnen dankbar sein und es wird
mit der Stubenreinheit sehr viel schneller vorangehen – und
mit sehr viel weniger Stress.
Die Hundeerziehung ist bei Welpen besonders wichtig
Und wie geht es dann weiter? Nun,
erst mal sollten Sie die Grunderziehung angehen. Dazu gehören
das Namenskommando, Sitz, Platz, Bleib, das Heranrufkommando, bei
Fuß und das Verbotskommando. Diese Kommandos können
natürlich auch in der Hundeschule gelernt werden, wie Sie
diesen Weg wählen möchten.
Und natürlich ist es auch wichtig, von Anfang an auf
Alltagsprobleme zu achten. Beispiele hierfür sind bellen, jagen und beißen.
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